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1. Was sind Cookies?
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Cookies ("Kekse") sind kleine Datenmengen beliebigen Inhalts, die bei Abruf bestimmter Angebote im WWW zusätzlich zu den eigentlichen Nutzdaten übermittelt werden. Sie werden im Computer des Nutzers in der Regel dauerhaft gespeichert und werden zu einem späteren Zeitpunkt zurück an den Computer des Anbieters oder an einen anderen Internet-Rechner übermittelt; andere Daten, die auf dem Computer des Benutzers gespeichert sind, können dabei nicht abgerufen werden.

Die Cookie-Technik wurde von der Firma Netscape entwickelt und wird mittlerweile von allen gängigen Internet-Browsern unterstützt.
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2. Was ist der Sinn von Cookies?-Hier beschreiben wir wie Sie Cookies Benutzerdefiniert einstellen-
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Cookies werden verwendet, um Informationen über Benutzer festzuhalten, die wiederholt auf ein Internet-Angebot zugreifen. Art und Umfang der Informationen sind dabei nicht festgelegt.

Typischerweise werden Cookies eingesetzt, damit der Nutzer das Angebot des angewählten Webservers auf seine persönlichen Belange hin abstimmen kann, bzw. um dem Webserver zu ermöglichen, sich selbsttätig auf die (vermuteten) Bedürfnisse des Nutzers einzustellen, indem z.B. bereits abgerufene Seiten nicht nochmals angeboten werden.

Der Vorteil für den Benutzer liegt darin, daß er bei häufig genutzten Angeboten auf den Ergebnissen früherer Nutzung aufsetzen kann und z.B. Einstellungen über Aussehen oder Inhalt des Angebots nicht bei jeder Nutzung neu vornehmen muß. Der Betreiber eines Web-Servers andererseits kann aus geeignet gewählten und eingerichteten Cookies ein Nutzungsprofil erstellen, das vielfältige Auskunft über den Benutzer gibt und ihn so als geeignete Zielperson z.B. für Werbebotschaften identifiziert, die in WWW-Seiten eingeblendet werden.
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3. Welche technischen Möglichkeiten und Grenzen bietet die Cookie-Technik?
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Die Cookie-Technik ist relativ simpel. Der Web-Server übermittelt eine Zeichenkette beliebigen Inhalts an den Computer des Nutzers. Diese wird dort für die Dauer der aktuellen Internetverbindung oder über sie hinaus gespeichert und ggf. durch neue Cookie-Daten verändert oder ergänzt. Die Übertragung findet dabei im Rahmen des regulären Datenaustauschs zwischen Nutzer und Anbieter statt, in der Regel ohne daß der Benutzer dies bemerkt. Bei jedem nachfolgenden Kontakt zu dem Web-Server, von dem die Cookie-Daten stammen, werden diese an den Server zurückgeschickt; dies geschieht ebenfalls im Hintergrund. Je nach Vorgabe des Web-Servers geschieht diese Rückübermittlung auch bei Verbindungsaufnahme zu anderen, u.U. unüberschaubar vielen Rechnern im Internet.

Die Datenmenge, die mittels eines Cookies transportiert werden kann, ist auf einige tausend Zeichen begrenzt, und jeder Cookie-Wert verfügt über ein Verfallsdatum, nach dessen Ablauf die Daten nicht mehr übermittelt werden. Dieses Datum wird vom Server gesetzt, der den Cookie erzeugt und kann im Prinzip beliebig weit in der Zukunft liegen.
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4. Welche Probleme sind mit Cookies verbunden?
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Problematisch sind Cookies vor allem aufgrund ihrer geringen Transparenz für den Benutzer. Der Datenaustausch mittels Cookies erfolgt vollkommen im Hintergrund zwischen den beteiligten Computern, ohne daß der Benutzer über Inhalte, Zweck, Umfang, Speicherdauer oder Zugriffsmöglichkeiten auf die Cookie-Daten informiert wird, sofern er keine besonderen Maßnahmen ergreift. Diese Parameter sind innerhalb der Cookies selbst festgelegt und werden somit allein vom Betreiber des WWW-Servers bestimmt; der Internet-Nutzer hat hierauf im normalen Betrieb keinen Einfluß. Es hängt wesentlich von der Initiative des Nutzers und seiner technischen Kenntnis und Ausrüstung ab, ob er Cookies bemerkt und sich ggf. vor ihnen schützen kann.
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5. Wie sind Cookies rechtlich zu bewerten?
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In der Regel kann der Betreiber eines Web-Servers einen Benutzer nicht direkt identifizieren. Bei Cookies handelt es sich daher im allgemeinen nicht um Daten mit direktem Personenbezug, sondern lediglich um Daten, die Auskunft über einen bestimmten Benutzer geben, ohne diesen jedoch selbst näher zu bestimmen. Allerdings werden Cookies dann zu personenbezogenen Daten, wenn dem Betreiber die Identität des Benutzers aus anderen Zusammenhängen erkenntlich wird, z.B. aufgrund von entsprechenden Angaben durch den Benutzer selbst, und wenn eine Zuordnung zu den Cookie-Daten durch eine eindeutige Benutzernummer möglich ist. Ein Personenbezug kann auch dann hergestellt werden, wenn durch Auswertung von Verbindungsdaten (z.B. der IP-Adresse) der Benutzer ermittelbar ist. Für den Benutzer ist im allgemeinen nicht erkennbar, ob der Betreiber eines bestimmten Web-Servers über das erforderliche Zusatzwissen verfügt oder sich dieses verschaffen kann, um einen Personenbezug herzustellen.

Sofern Cookies personenbezogen oder mit verhältnismäßigem Aufwand personenbeziehbar sind, setzt ihre Speicherung und Verarbeitung eine Einwilligung des Benutzers voraus. Eine solche wird in der Regel jedoch fehlen, da der technische Vorgang der Cookie-Übermittlung darauf ausgelegt ist, ohne Einwirkung und Kenntnisnahme des Benutzers auszukommen.

Auch ohne Personenbezug sollten jedoch an Cookies hohe Ansprüche hinsichtlich der Transparenz für den Benutzer gestellt werden. Dies bedeutet, daß über die Verwendung, den Zweck und den Inhalt von Cookies durch den Betreiber eines Web-Servers informiert werden sollte, ohne daß dies von den aktuellen Einstellungen des Computers des Benutzers abhängig ist. Außerdem darf die Nutzung von Angeboten nicht von der Akzeptanz von Cookies abhängig gemacht werden.
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6. Welche Maßnahmen kann der Benutzer ergreifen?
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Unabhängig von rechtlichen Überlegungen ist beim weltweiten Surfen weiterhin auch mit solchen Cookies zu rechnen, die nach deutschem Recht unzulässig oder aus anderen Erwägungen unerwünscht sind.

Als Schutzmaßnahmen gegen unbemerkte und unliebsame Datenerhebungen kann der Benutzer in manchen Internet-Browsern eine Warnanzeige einstellen, die über die Speicherung von Cookies informiert. Inhalt, Speicherdauer und potentielle Empfänger des Cookies sind dadurch erkennbar, und die Speicherung kann an dieser Stelle unterbunden werden. Der Inhalt des Cookies ist allerdings in den meisten Fällen wenig aussagekräftig, da er meist aus einem Schlüsselwert besteht, dessen Bedeutung nur der Betreiber kennt.

Darüberhinausgehend kann der Browser u.U. so konfiguriert werden, daß Cookies nicht automatisch akzeptiert werden. Dadurch entfallen die Warnmeldungen, die sonst bei jedem Cookie auf dem Bildschirm erscheinen und dadurch das Surfen stören.

Bereits gespeicherte Cookies können zudem mit einem Editor ansehen und in Teilen oder ganz gelöscht werden. Bei Browsern, die keine automatische Zurückweisung von Cookies ermöglichen, können so nach Ende der Internet-Verbindung die aufgesammelten Cookies entsorgt werden.
Literatur

Bizer, Web-Cookies - datenschutzrechtlich, DuD 1998, 277 ff.
Haas / Ziegelbauer, Auf den Keks: Web-Browser gefährden Intimsphäre, iX 9/96
Netscape, Persistant Client State HTTP Cookies, im Internet unter
http://home.netscape.com/newsref/std/cookie_spec.html

Ulrich Kühn, Mitarbeiter beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragten, Hamburg

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